08.09. - 10.09.2017

Gärten und Gärtnern in der Therapie

Die Arbeit mit und an Pflanzen gehört zu den originären Quellen vieler arbeits- oder beschäftigungsorientierter Therapien. Dazu kommt, dass dieses Medium altvertraut, alltagsorientiert und auch kulturübergreifend angelegt ist. Somit ist es nicht verwunderlich, dass es in den letzten Jahren wieder stärker neu entdeckt wurde; ob in der Rehabilitation, in der Altenhilfe oder im sozialtherapeutischen Bereich. Doch noch gibt es oftmals Hürden, dieses Gärtnern aktiv einzubinden. Meist sind sie nicht in der Situation des Patienten verankert, sondern vielmehr im strukturellen Bereich: Was benötige ich an Material und auch an Kenntnissen, um mit Patienten und Bewohnern zu gärtnern? Geht dieses auch ohne Gärten? Wie sollten diese Gärten optimalerweise aussehen? Welche Pflanzen sind geeignet und wie führe ich die notwendigen Arbeiten überhaupt durch? Dieses sind nur einige der häufig gestellte Fragen. Mit diesem Seminar soll daher gezielt Menschen aus dem therapeutisch-pflegerischen Bereich ein notwendiges gärtnerisches Grundwissen vermittelt werden, um erste einfache Angebote durchzuführen.

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